Nach einer erholsamen Nacht sieht die Welt hier unten schon gaaanz anders aus. Nämlich viel grüner als erwartet. Nach einem netten Frühstück verlassen wir Windhoek auf direktem Wege. Wir haben etwa 330 km vor uns, wofür wir im Endeffekt gut 7 Stunden brauchen. Ohne Stau wohlgemerkt!
Die ersten 80 km schaffen wir in etwa einer Stunde. Es geht eigentlich nur geradeaus auf einer Teerstraße (B-Straße). Wir machen uns mit dem Auto und dem Spurhalteassistenten namens Beifahrer vertraut.

Beim Einbiegen auf die erste gravle road (Schotterstraße = C- oder D-Straße) müssen wir erstmal Luft ablassen. Aus den Reifen natürlich.

Die deutlich bessere „Straßen“lage mit maximal 60km/h dauert nicht lange an. Wir lernen das sogenannte Wellblech kennen. Die durch den Verkehr entstandenen Bodenwellen lassen alles vibrieren, egal bei welcher Geschwindigkeit! Spaß macht das alles aber trotzdem 🙂 Von den Flüssen sind meist nur die Betten zu sehen. Eine erste Watprobe vor dem Durchfahren einer größeren Pfütze muss dann aber doch sein. Nun haben wir ein dreckiges Auto.

Was gab es noch so unterwegs? Unglaublich blauer Himmel, weite (fast schon grüne) Ebenen vor unglaublichen Felsformationen, ein Warzenschwein, so was wie ein Wildhund und Unmengen von Webervögeln mit tollen Nestern. Manche haben sogar einen Stromanschluss direkt an den Telegraphenmasten.
