In der Sossusvlei Lodge werden Fahrten in die Dünen des Sossusvlei angeboten. Es handelt sich dabei um ein Flusstal das von Wüste umgeben ist. in dem sehr breiten Tal führt eine Teerstraße bis ans Ende, dort wo der Fluß im Boden versickert, wenn denn mal Wasser darin fließt.
Wir starten im Morgengrauen, so gegen 6 Uhr. Unser Guide und weitere vier Personen. Kaum den Nationalpark befahren schon sehen wir die ersten Springböcke. Weiter geht’s und wir sehen mehr: Oryxe, Schakale, Secretary Birds, andere Touristen und ein kleines Highlight: Unser Guide steckte einen Stock in den Sand und grub mit beiden Händen rechts und links davon den Boden auf. Nach kurzer Zeit war eine weiße Spinne (white dancing lady) zu sehen.



Die Fahrt ging dann noch ein Stück bis wir dann endlich am Ziel waren. Vom Parkplatz aus ging es dann ca einen Kilometer die Düne hinauf und wieder hinunter (sehr lustig sowas) bis zum Deathvlei. Dort stehen abgestorbene Akazienbäume im trockenen Lehmboden. Der Himmel über einem ist einfach nur Blau und der starke Wind bringt immer eine Ladung Sand vorbei.


Unzählige Fotos später ging es dann wieder zurück zum Wagen. Es wartete noch ein Frühstück auf uns. Allerdings war der Wind mittlerweile recht stark, sodass schon Zweifel aufkamen, ob das noch was wird. Aber mit dem Auto als Windschutz und umgeben von noch lebenden Akazienbäumen konnten wir alle recht angenehm speisen. Es kamen immer mal 30 Spatzen vorbei die dann gesammelt im Ast über uns saßen und zuschauten was wir da tun. Nach einer Weile war unser Guide weg und als er wieder kam, meinte er: Dort in dem Baum gibt es Eulen. Wir also alle hin und suchen. Kurze Zeit später waren sie entdeckt. Große Kulleraugen schauten uns an und schienen zu sagen: Was macht ihr hier, ihr stört unsere Mittagspause. Davon ließen wir uns aber nicht beeindrucken und machten viele tolle Fotos.

Inzwischen war der Frühstückstisch wieder zusammengeräumt und die Rückkehr stand an. Da passierte nicht mehr viel. Die Fahrt war dominiert vom starken Gegenwind und dem Sand der überall in der Luft war.
Wieder in der Lodge informierten wir uns zum Heißluftballonfahren. Der starke Wind schien doch etwas unnormal zu sein und da wollten wir wissen ob das da am nächsten Morgen statt findet. Zuerst schien es so, doch später am Nachmittag wurde uns dann die Absage mitgeteilt. Der Wind soll nicht schwächer werden und da bringt das nix. Schade, wir hätten uns das gerne auch mal oben angeschaut. Wir werden zum Ausgleich jetzt jeden Sundowner mitmachen den wir finden 🙂