Es war noch dunkel, als um Fünf Uhr der Wecker klingelte. Wer die Tiere sehen will, muss früh aufstehen 🙂 Zumindest ist die Chance größer, dass man nicht nur die weite, leere Grasfläche sieht.
Um kurz nach halb sieben waren wir dann im Etosha Nationalpark. Voller Erwartung und Spannung fuhren wir herum. Man sieht Springböcke, Gnus und viele Vögel.
In Okaukuejo bezahlen wir den Parkeintritt und sehen vom dortigrn Aussichtsturm, das sich ganz in der Nähe ein Wasserloch befindet an dem viele Zebras sind. Also da hin und viele tolle Fotos machen.
Nach einer ganzen Weile fahren wir weiter im Park herum. Große Tiere sehen wir ersteinmal nicht. Wieder viele Impalas und Springböcke. Perlhühner, viele Lilac-brested Birds und allerei anderes kann man sehen. Irgendwann im laufes des Tages plötzlich in weiter Ferne ein Nashorn. Beeindruckend wie groß die sind. Voller stolz, dass wir es entdeckt haben, stehen wir da und beobachten es.
Wir fahren weiter. In Halali machen wir wieder einen Stopp. Denn außerhalb umzäunter Bereiche ist es nicht erlaubt das Auto zu verlassen. Schließlich ist man nicht in einem Zoo, sondern in einem Park, der in etwa so groß ist wie Hessen.
Bis zum Osttor des Parks sind es nun noch ca. 50 km. Wir fahren also erstmal ein Stück direkt weiter. Es kommen immer wieder Abzweige zu Wasserlöchern, an dem man mit höherer Wahrscheinlichkeit Tiere beobachten kann.
An unserem letzten Wasserloch hatten wir dann noch ein schönes Tierelebnis. Impalas, ein Gnu und zwei Giraffen. Eine der Giraffen war doch recht durstig und unternahm 10 min den Versuch, Wasser zu trinken. Ein sehr schönes Schauspiel, wie die Giraffe, immer auf der Hut, zum trinken ansetzt, um sich dann doch wieder aufzustellen, weil evtl. Gefahr droht. Als sie dann trinkt sind alle wie gebannt.
Am Ende des Tages waren 2 Speicherkarten voll und die Akkus leer.
