Beim Abendessen in einer sehr privaten Runde unserer Unterkunft, kommt das Gespräch auf den „Night drive“.
Um es kurz zu beschreiben: Unsere Lodge nennt sich „Tree Top Camp“ und so ähnlich ist das dann auch. 4 Hütten für je zwei Personen und ein Haupthaus. Verbunden ist das ganze mit Stegen. Um uns herum die relativ freie und wilde Natur des „Onguma Game reserve“. Es sind nur 8 Gäste und 4 Angestellte da. Man sitzt zusammen an einem Tisch.

Jedenfalls, nehmen wir an der Nachtfahrt teil. Dazu muss man wissen, dass wir bereits und der AiAiba Lodge mit Leuten gesprochen haben, die uns von dieser Nachtfahrt abgeraten haben, da man eh nix sieht :). Wir sitzen im offen Wagen und zum ersten mal sind wir froh, auch warme Kleidung mit zu haben. Es ist kalt! Zwei Guides und vier Gäste fahren durch die Dunkelheit und mindestens 4 Augenpaare folgen dem Suchscheinwerfer des Guides. Lange nichts, doch dann: Reflexion, cool, näher ran, Ernüchterung, es sind „nur Impalas“. Weiter geht die Fahrt. Lange ist nichts zu sehen. Dann wieder, diesmal ein „Bush Baby“. Und wieder folgt eine lange Phase in der nichts passiert. Dann sehen wir noch ein Stachelschwein. Witzig die Tiere, sehen aus wie ein Busch und laufen ganz komisch. Beendet wird die Fahrt dann noch mit zwei Schakalen. Mehr war dann leider nicht zu sehen. Ist sicherlich auch schwierig mit einem so lautem Jeep irgendwelchen Tieren aufzulauern 🙂